and if you lucky: A lake or buildungs or I don’t know what. 😄 Viel habe ich gesehen, aber Asphalt und Bäume waren viel dabei. 😅
Heute war… anstrengend. Ich hab die 200+km geknackt.
War es das Wert? Keine Ahnung, eine Erfahrung auf jeden Fall. Der letzte Rekord liegt bei 197+-km, das war aber über Nacht und danach lag ich nen Tag flach und meine Achillessehne hat sich entzündet, das sehe ich morgen nicht. 🦿🦾
Die ersten 80km waren okayish. Die Sitzposition ist immer noch nicht gut, die Sitzfläche tut immer noch weh und die Hände auch. Die Nahrungsaufnahme ist okay, auch wenn ich irgendwann keinen Bock mehr auf Essen habe. Die nächsten ~80km sind im Wald und verlaufen eher so semi. Keine Motivation, ich hinterfrage wieder das warum und überlege einfach irgendwo im Nirgendwo zu bleiben.
Die Aussicht macht es verlockend und damit abgefunden, dass es nur Brot mit Tulpenkäse gibt, habe ich mich auch. Mein innerer Vollidiot gesinnt den Kampf aber und ich ziehe weiter. Die letzten 40km sind auf viel freier Fläche, kaum Bäume und Westwind. Ich fahre nach Nord-Westen… Eher ungünstig. Es wird kalt. Scheise kalt. Mein Buff habe ich parat, die Armlinge sind hinten drin und ich habe keine Lust abzuladen…
Irgendwann schaffe ich es dann nach Vadstena und somit dem ersehnten Vättern. Doch bevor ich zum Zeltplatz und der Aussicht komme, fahre ich nochmal einkaufen. Und als ich das Zelt dann aufgebaut und geduscht habe, ist es dunkel.. Dann muss ich die Aussicht morgen bei einem Bad genießen.
Nach dem essen schnacke ich noch mit drei Schweden aus Motala die in der Zeltplatz Küche sitzen. Schnacken wieder über Gott und die Welt. Sie laden mich ein, dass ich auf ihrem Sommerhaus-Gelände nächtigen darf. Aber warum sind sie auf einem Zeltplatz, wenn sie ein Sommerhaus haben, was im gleichen Umkreis liegt fragt ihr euch vermutlich so wie ich. Die Begründung ist einfach, dort wartet Arbeit, hier nicht. ^^ Fair.
Btw. ist euch schonmal aufgefallen, dass deutsche Raststätten irgendwie immer gleich aussehen? Ja mir auch nicht . 😄